SportSpektakulär, schnell, siegreich: Rallye-Renner von Renault

„Quer geht mehr“ – so lautet ein beliebtes Motto von Rallye-Fans. Aktiven Quertreibern bietet Renault verschiedene Rallye-Fahrzeuge für den Einsatz in unterschiedlichen Klassen – vom Einsteigerfahrzeug bis zum Profi-Renner.

Wohl kaum eine Motorsport-Disziplin bietet so spektakuläre Action wie die hohe Kunst des Rallye-Fahrens. Egal ob auf Asphalt, Schotter, Schnee oder Eis: Hier kämpfen die Piloten auf allen Fahrbahnbelägen und bei jedem Wetter um Bestzeiten. Gefahren wird auf sogenannten Wertungsprüfungen – öffentliche Straßen und Feldwege, die während einer Rallye natürlich für den normalen Verkehr gesperrt sind. Renault kann auf eine lange Tradition in dieser Disziplin zurückblicken: R8 Gordini, Super 5 GT Turbo, Clio Renault Sport Ragnotti, Renault Mégane Maxi, Renault Mégane N4 – die Liste der erfolgreichen Rallye-Fahrzeuge mit der Rhombe im Kühlergrill ist lang. So schwärmen Fans noch heute vom spektakulären Fahrstil des Franzosen Jean Ragnotti, der gemeinsam mit Co-Pilot Jean-Marc Andrié am Steuer eines Renault 5 Turbo 1981 unter anderem die prestigeträchtige Rallye Monte Carlo gewann.

Auch die modernen Modelle von Renault eilen auf den Rallye-Pfaden dieser Welt von Erfolg zu Erfolg. Ob Twingo R.S. R1, Twingo R.S. R2 Evo, Clio R.S. R3 oder Mégane R.S. N4: Aktive Motorsportler finden bei Renault das ideale Einsatzgerät. Vom günstigen Einstiegs-Quertreiber bis hin zum seriennahen Gruppe N-Fahrzeug – Amateur- und Profi-Piloten profitieren von der jahrzehntelangen Erfahrung von Renault Sport Technologies.

Wie etwa beim Twingo R.S. R1: Kompakt, kraftvoll, agil und verdammt schnell – der kleine Franzose präsentiert sich als idealer Partner für den Einstieg in den Rallye-Sport. Als erster Hersteller überhaupt homologierte Renault ein Fahrzeug in dieser sogenannten R1-Kategorie, die als ideale Plattform für Anfänger und ambitionierte Privatiers gilt. Damit steht dem Start bei regionalen, nationalen und internationalen Rallyes nichts mehr im Wege – und das zu besonders günstigen Einsatzkosten. Denn die Modifikationen am 1.030 Kilogramm leichten Twingo R.S. R1 beschränken sich im Vergleich zum Serienmodell auf eine umfassende Sicherheitsausstattung inklusive des eingeschweißten Überrollkäfigs. Das Getriebe und der  98 kW (133 PS) starke 1,6-Liter-Benzinmotor hingegen bleiben unangetastet. Dafür hat Renault eine kürzere Getriebeübersetzung homologieren lassen. Das garantiert viel Fahrspaß zu kleinen Kosten.

„Kuppe voll in Haarnadel rechts“ – wenn diese Ansage des Copiloten durch die Gegensprechanlage hallt, kann sich der Fahrer auf die innenbelüfteten Bremsscheiben mit einem Durchmesser von 280 Millimeter an der Vorder- und 240 Millimeter an der Hinterachse verlassen. Sie sorgen für optimale Verzögerung und überzeugen mit ihrer hohen Standfestigkeit.

 

Noch eine Nummer schärfer geht es im Twingo R.S. R2 Evo zu. Der kleine Wirbelwind ist bereits ein reinrassiges Rallye-Auto – 144 kW (196 PS) stark und mit einem sequenziellen Fünfgang-Getriebe ausgestattet. Dank der einstellbaren Stoßdämpfer kann das Fahrwerk an die unterschiedlichsten Gegebenheiten und an verschiedene Fahrstile angepasst werden. Auch die Bremsanlage wurde für die höhere Beanspruchung modifiziert. Ideal für Spitzkehren und Haarnadelkurven: die hydraulische Handbremse, mit deren Hilfe der Twingo R.S. R2 Evo bei Bedarf um enge Ecken geworfen werden kann. Ein weiterer Vorteil: Piloten eines Twingo R.S. R1 können ihr Einsatzfahrzeug mit dem R2 Evo-Kit aufrüsten.

Als besonders heißes Eisen gilt der Clio R.S. R3, den Renault Sport Technologies seit 2007 anbietet. Er ist in zwei Versionen verfügbar – als „Maxi“ sowie in der Basis-Variante „Access“ – und besitzt eine Homologation gemäß der FIA-Gruppe R3. Angetrieben wird der Clio R.S. R3 von einem Zweiliter-Vierzylinder, der seine Höchstleistung von 186 kW (253 PS) bei 8.400 Kurbelwellenumdrehungen bereit stellt. Die Kraftübertragung erfolgt mittels eines sequenziellen Sechsgang-Getriebes. Die große Lufthutze auf dem Dach und seine breite Spur verleihen dem Clio R.S. R3 einen eindrucksvollen Auftritt. Für die nötige Sicherheit sorgt ein eingeschweißter Überrollkäfig, der aus mehr als 40 Metern Stahl gefertigt ist. Wie es sich für ein rassiges Rallye-Gerät gehört, ist das Fahrwerk des 1.080 Kilogramm leichten R3 natürlich einstellbar. Ob auf winkligen Asphalt-Straßen oder durch schnelle Schotterpassagen: Der potente Fronttriebler wirbelt im Motorsport mächtig Staub auf. Er kann bei nationalen Rallyes ebenso an den Start gehen wie bei einem Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft. Der reinrassige Renner erweist sich in den Händen von talentierten Fahrern als ideales Sportgerät – und dies zu einem vergleichsweise günstigen Preis.

Der Mégane R.S. N4 rundet die umfangreiche Rallye-Modellpalette von Renault für die seriennahen Klassen ab. Als Basis dient der Mégane Renault Sport mit seinem kraftvollen Zweiliter-Turbomotor. In der Wettbewerbs-Spezifikation leistet der Vierzylinder rund 206 kW (280 PS) und 470 Nm maximales Drehmoment, die über ein sequenzielles Fünfgang-Getriebe an die Vorderräder übertragen werden. Reglementbedingt limitiert ein Luftmengenbegrenzer mit einem Durchmesser von 33 Millimeter die Leistungsabgabe. Der Mégane R.S. N4 profitiert zudem von der Vorderachsgeometrie des Serienmodells mit vollständig von den Feder-/Dämpferelementen entkoppelter Lenkachse. Dies garantiert maximale Lenkpräzision und optimale Traktion. Die hydraulischen Öhlins-Stoßdämpfer sind je nach Streckencharakteristik dreifach einstellbar. Das Brembo-Bremssystem entspricht mit seinen Scheibenbremsen rundum (vorn: innenbelüftet, 355 mm Durchmesser; hinten: 290 mm) ebenfalls der Serie. Schnell, wendig, kostengünstig: Der Mégane R.S. N4 ist mit seinem herausragenden Preis-/Leistungsverhältnis eine konkurrenzfähige, aber kostengünstigere Alternative zur zum Teil vierradgetriebenen Konkurrenz seiner Klasse. Mit diesem Fahrzeug tritt Renault unter anderem in der Intercontinental Rally Challenge (IRC) an: Die Mégane European Challenge umfasst sechs Asphalt-Läufe.

Die Technische Daten zu den Fahrzeugen finden Sie hier. Weitere Informationen zu den Rallye-Aktivitäten von Renault gibt es hier.





Verbrauchs- und Emissionswerte:
Gesamtverbrauch l/100 km: innerorts: 8,7; außerorts: 5,4; kombiniert: 6,5; CO2-Emissionen: 150 g/km. Die angegebenen Werte wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren VO (EG) 715/2007 und § 2 Nrn. 5, 6, 6a Pkw-EnVKV in der gegenwärtig geltenden Fassung und ohne Zusatzausstattung ermittelt.
Die Werte dienen allein Vergleichszwecken und beziehen sich weder auf ein einzelnes konkretes Fahrzeug noch sind sie Bestandteil des Angebots. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der bei allen Renault Partnern und bei der Deutsche Automobil Treuhand (DAT) unentgeltlich erhältlich ist. Der Leitfaden steht außerdem als Download zur Verfügung.

(Stand 04/2012, Irrtümer vorbehalten)

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