Ganz gleich ob auf Asphalt oder Schotter: Rallye-Ass Carsten Mohe und Co-Pilotin Katrin Becker bewiesen in dieser Saison mit ihrem neuen Renault Mégane R.S. N4, dass sie zu den Schnellsten gehören. Mit dem rund 280 PS starken Fronttriebler sicherte sich das erfahrene Rallye-Duo den Deutschen Rallye-Meistertitel in der 2WD-Wertung für zweiradgetriebene Fahrzeuge.
Dieser Erfolg ist umso beachtlicher, da das Team Mohe Rallyesport im März mit einem komplett neuen Fahrzeug in die DRM-Saison gestartet war: Innerhalb von nur zwei Wochen bauten die Mechaniker um den Kfz-Meister aus Crottendorf das neue Einsatzfahrzeug – einen Renault Mégane R.S. N4 – auf. „Ein dickes Lob geht an mein gesamtes Team, das in kürzester Zeit das Unmögliche möglich gemacht hat. Ohne die Mechaniker und die vielen fleißigen Hände im Hintergrund wäre dieser Erfolg nicht möglich gewesen“, betonte Carsten Mohe.
Mit dem spektakulären Fronttriebler begeisterte der Inhaber eines Renault Autohauses im Erzgebirge die Fans in ganz Deutschland. Ob an der Ostsee, Saarland, in Baden, Hessen oder Sachsen: Wo immer Mohe seinen geduckten Zweizylinder-Turbo über die Wertungsprüfungen jagte, wurde der Mégane R.S. N4 zum Publikumsliebling.
Der für die Saison 2011 neu entwickelte Renault Mégane R.S. N4 vereint solide Serientechnik mit echten Rennsport-Merkmalen. Der rund 280 PS starke 2,0-Liter-Turbo-Vierzylinder erhielt unter anderem ein spezielles Umluftsystem, das den Ladedruck konstant hoch hält. „Das verlangt ein noch präziseres Gefühl für das Gaspedal“, vergleicht Mohe den Mégane-Turbo mit dem Saugmotor seinem bisherigen Clio R3. „Der Mégane ist bis zu 0,5 Sekunden pro Kilometer schneller als der Clio R3. Bei der Saarland-Rallye hatten wir einen guten Vergleich: Auf einer Wertungsprüfung waren wir bei gleichen äußeren Bedingungen sieben Sekunden flotter als im Vorjahr“, verrät der Renault Spezialist.
Gleichzeitig entwickelte das Team Mohe Rallyesport den Mégane R.S. von Rallye zu Rallye erfolgreich weiter. „Zu Beginn der Saison waren wir bei der Hessen-Rallye Vogelsberg noch langsamer als ein Jahr zuvor mit dem Clio. Das zeigt, welchen enormen Entwicklungsfortschritt wir im Laufe der Saison erzielt haben. Sowohl beim Fahrwerk als auch in Sachen Motorleistung haben wir uns kontinuierlich verbessert. Mein Dank geht insbesondere an Renault Sport für die hervorragende Unterstützung während der gesamten Saison. Bei einigen Veranstaltungen wie der Rallye Deutschland reiste sogar extra ein Ingenieur aus Paris an, um uns bei der Entwicklung zur Seite zu stehen“, so der schnelle Sachse.
Im August stand mit der ADAC Rallye Deutschland das Saisonhighlight auf dem Programm. Carsten Mohe startete im WM-Teilnehmerfeld und konnte sich auf internationaler Bühne bestens in Szene setzen: Mit seinem Mégane R.S. N4 landete er in der WM-Gesamtwertung der seriennahen Gruppe N auf einem bemerkenswerten zweiten Platz. Im Gesamtklassement wurde das erfolgreiche Duo Mohe/Becker auf Rang 25 geführt. Für die nötige Konstanz im Cockpit sorgte Beifahrerin Katrin Becker, mit der Mohe bereits in der Saison 2010 zahlreiche Erfolge feiern konnte und die den Sachsen in diesem Jahr zum 2WD-Titel lotste.
Beim letzten Lauf zur Deutschen Rallye-Meisterschaft, der Rallye Saarland krönte sich der Sachse in seinem Mégane R.S. zum Deutschen Rallye-Meister in der 2WD-Wertung und feierte zudem den dritten Gesamtrang in der DRM. Nach dem Gewinn der Super 1600-Meisterschaft 2003 sowie mehreren Divisions-Siegen in den vergangenen Jahren fügte Carsten Mohe seiner erfolgreichen Karriere nun einen weiteren Titel hinzu.
(Stand 10/2011, Irrtümer vorbehalten)


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