Produkt Von flachen Flundern, Verbrauchs- und Raumwundern

Die Wiedergeburt einer Legende von Renault sorgte jüngst für Jubel im deutschen Blätterwald. Alpine – dieser Name steht für kompromisslose Sportlichkeit, faszinierendes Design und internationale Erfolge im Motorsport. Die Alpine A 110 fuhr bereits kurz nach ihrem Debüt im Jahr 1962 zahlreiche Rennsiege und Weltmeister-Titel ein. Exakt 50 Jahre nach dem Debüt der „blauen Flunder“ präsentierte Renault im Rahmen des Formel 1-Grand Prix von Monaco eine Studie, die einen Ausblick auf einen möglichen Nachfolger des beliebten Leichtbau-Sportlers gibt.


Ihr Name: Alpine A110-50. 294 kW/ 400 PS stark, flach, blau und auch optisch mit unübersehbaren Anleihen bei der berühmten Ahnin. Die Basis bildet ein Rohrrahmen-Chassis aus dem Mégane Trophy-Rennwagen. Die komplett aus Kohlefaser gefertigte Außenhaut verwandelt den Prototypen in ein absolutes Leichtgewicht – ganz im Sinne der unvergessenen A 110. So bringt der neue Renault Alpine gerade einmal 880 Kilogramm auf die Waage. Und mit seinem spektakulären Design zog er im mondänen Fürstentum alle Blicke auf sich. Als das Concept Car seine ersten Runden auf der Grand Prix-Strecke drehte, standen sogar die Formel 1-Boliden kurzzeitig im Abseits.


Kein Wunder also, dass die „Bild am Sonntag“ die Alpine A110-50 kurzerhand zum „Geschoss der Woche“ kürte (Ausgabe vom 27.5.). „Der Hingucker in Monaco war diesmal kein Formel 1-Bolide!“. Und auch die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (27.5.) war beeindruckt: „4,33 Meter Länge, 1,96 Meter breite, 1,23 Meter Höhe und 2,62 Meter Radstand dürften wieselflinke Fortbewegung ebenso garantieren wie das sportlich niedrige Leergewicht von 880 Kilogramm.“ Dass der Name Alpine noch immer einen festen Platz in den Köpfen der Redakteure hat, bewies denn auch der umfangreiche Rückblick auf die Historie des sportlichen Traumwagens der 60er und 70er Jahre. Und am Ende steht die Vision: „Wir sehen schon sehnsüchtige Fans einen Song komponieren: So wie 62 kann's wieder sein ...“.


Die Fortsetzung der Legende wünscht sich auch das „Handelsblatt“, das in seiner Online-Ausgabe titelt: „Bitte baut diesen Alpine!“. Derweil gefallen der „Berliner Morgenpost“ die „erotischen Kurven“ dieser „rasiermesserscharfen Studie ganz im Geist des Originals“. Bereits jetzt steht für den Redakteur fest: Die Studie ist „ein Sportwagen aus altem Schrot und Korn. (…) Und vor allem sollte es endlich wieder mal reichen, um jeden Porsche 911 das Fürchten zu lehren“ (www.morgenpost.de).


In diesem Monat begeisterte jedoch nicht nur die Zukunft à la Renault die Journalisten. Für die Fachzeitschrift „Auto Bild“ gab ein sechs Jahre alter Renault Twingo reichlich Anlass zu einem Loblied auf den feschen Franzosen (Ausgabe 21/2012). Der Redakteur entdeckte den 43 kW/ 58 PS starken Stadtflitzer auf dem Gebrauchtwagenmarkt – es war Liebe auf den ersten Blick. Doch zunächst wunderte er sich über den hohen Restwert, den der 2006 gebaute Zweitürer auch heute noch erzielt: „Hoppla! Fast 4000 Euro für einen sechs Jahre alten Twingo? (…) Doch gut erhaltene gebrauchte Twingo sind gesucht – laut Schwacke-Liste dürfte der hier sogar etwas mehr kosten. Und das Geld könnte gut angelegt sein.“ Denn der variable Kleinwagen, der zudem über ein praktisches Faltdach verfügt, macht „richtig Spaß“, die reichhaltige Ausstattung prädestiniert ihn als „ideales Stadtauto“. Auch nach sechs Jahren macht der Renault Twingo als Gebrauchter also eine sehr gute Figur. 


Ein sehr gutes Urteil fällte auch das Magazin „trenddokument“ in Heft 06.12 – und zwar über den neuen Renault Scénic. Der Redakteur erkannte zahlreiche Parallelen zwischen dem praktischen Van und dem legendären R4, der sich in den 60er und 70er Jahren als Lieblingsfahrzeug einer ganzen Generation durchsetzte. „Gelobt wurde der R4 für seine Verbräuche, die aus eigener Erfahrung gerne auch mal auf vier Liter absackten“. Und auch der neue Renault Scénic präsentiert sich trotz aller modernen Komfort-Features als echtes Spritspar-Talent. Verantwortlich hierfür ist der ebenso kraftvolle wie effiziente, 96 kW/ 130 PS starke dCi- ENERGY-Diesel, der von zahlreichen Innovationen aus der Formel 1 profitiert. Obwohl der Scénic „gefühlt zwei Mal so groß und sicher auch doppelt so schwer ist“ wie der Urahn, verbraucht er „genau so wenig wie der R4 vor 50 Jahren. Da neigt der Volksmund dazu, zu sagen: ,Ja haste Töne?‘“ Denn im Praxistest des Magazins „trenddokument“ glänzte der Scénic mit einem rekordverdächtig niedrigen Kraftstoffkonsum: „Nach einer längeren Runde mit allen nur erdenklichen Fahrsituationen steht im Display ein Wert, der stutzig macht: 5,1 Liter. (…) Der ideale Wert auf dem Papier kann sicher auch unter den Sommer-Sonne-Urlaub-Bedingungen erzielt werden: 4,4 Liter.“


Viel Lob erntet der Familien-Van auch für seine ausgeprägte Laufruhe und den mächtigen Schub, den der 1,6-Liter große Downsizing-Selbstzünder ermöglicht. „Drehfreudig“ und „temperamentvoll“ – diese Attribute darf sich der Renault Scénic ENERGY dCi 130 nach Meinung des Testers ganz groß auf seine Fahnen schreiben. Schließlich ist das Triebwerk ein „wahres Wunderwerk“.


Als besonders durchdachtes Raumwunder entpuppte sich der Renault Twingo im Test der Zeitung „Nordbayerischer Kurier“ (19. Mai): „Erstaunlich, wie viel Platz man da unterbringen kann – dank pfiffiger Lösungen wie der längs verschiebbaren und umklappbaren Rücksitze.“ So findet auf nur 3,70 Meter Gesamtlänge selbst sperriges Gepäck eine Mitfahrgelegenheit: „Sind die Sitze umgeklappt, geht notfalls auch eine Waschmaschine rein.“ Zurückhaltung pur legt der getestete Twingo 1.2 LEV 16V 75 hingegen an der Zapfsäule an den Tag. Denn er „begnügte sich trotz einiger strammer Kilometer auf der Autobahn mit im Schnitt 5,7 Litern und lag damit nur einen guten halben Liter über dem Normwert.“ Das Urteil des Testers: „Charmant und praktisch“. Und günstig. Denn den Twingo gibt es bereits ab 9.990 Euro* …

 

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Gesamtverbrauch l/100 km: kombiniert: 5,1 bis 4,4; CO2-Emissionen kombiniert: 119 bis 114 g/km. Die angegebenen Werte wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren VO (EG) 715/2007 und § 2 Nrn.  5, 6, 6a Pkw-EnVKV in der gegenwärtig geltenden Fassung und ohne Zusatzausstattung ermittelt.
Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutsche Automobil Treuhand (DAT) unentgeltlich erhältlich ist. Der Leitfaden steht außerdem als Download zur Verfügung.

*UPE zzgl. Überführungskosten für einen Twingo Expression 1.2 LEV 16V 75
 

 

(Stand 06/2012, Irrtümer vorbehalten)